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Klassenfahrt
nach Waldeck am Edersee
In der
Woche 10. bis 14. Juni 2002 fuhren die Klassen 4a und 4c unserer Schule auf
Klassenfahrt. Es sollte aber einen unerfreulichen Start geben.
Um 8.15
Uhr waren alle Kinder mit Eltern und wem auch immer pünktlich an der Schule
erschienen. Nur einer wurde vermisst: Der Busfahrer aus Waldeck, der uns um 8.30
Uhr von der Schule abholen sollte. Eine telefonische Nachfrage bei dem
Busunternehmer „Spratte“ in Waldeck offenbarte die Katastrophe: Er war gar
nicht in der Frühe losgefahren, weil er glaubte, dass wir an der Fahrt nicht
mehr interessiert gewesen wären. Das Missverständnis klärte sich erst später
in seiner vollen Pracht auf. Wir hatten den Auftrag vor Monaten ordentlich
schriftlich bestätigt, uns noch einmal im Februar telefonisch rückversichert
und waren dann überzeugt, dass alles klar
wäre.
War es
auch fast. Der Busunternehmer wollte am Freitag vor der Fahrt telefonisch noch
eine aktuelle Bestätigung bekommen und rief um ca. 14.30 Uhr in der Schule an.
Leider ohne Erfolg. So versuchte er, in Mülheim oder Oberhausen einen Herrn
Hans Kemper per digitaler Telefonauskunft ausfindig zu machen. Er fand auch
einen, allerdings den falschen und der wohnte auch noch in Essen. Zu allem Überfluss
ist dieser Herr auch noch Lehrer. Allerdings konnte der mit der Nachfrage von
Herrn Spratte nichts anfangen. Er meinte aber, es könne sich eigentlich nur um seine Tochter
–ebenfalls Lehrerin- handeln, die
führe am folgenden Montag von einer Mülheimer Grundschule aus auf
Klassenfahrt. Der Anruf in dieser Schule ergab, dass zwar eine Klassenfahrt per
Bus am Montag starten sollte, allerdings mit einem anderen Busunternehmer. „Da
muss Sie wohl jemand verar....t haben!“ war die trockene Auskunft von dieser
Stelle. So nahm das Schicksal seinen Lauf.
Der
Busunternehmer reagierte am Montag nach unserer Nachfrage dann aber spontan und
unbürokratisch. Er schickte sofort seinen Sohn mit einem Bus los, uns
abzuholen. Aus 8.30 Uhr wurde dann zwar 11.30 Uhr. Hinzu kam, dass der Fahrer um
12.30 Uhr eine Pause von einer Dreiviertelstunde einlegen musste, um seine
Lenkzeit nicht zu überschreiten, aber das war letztlich alles nicht so schlimm.
Wir kamen gegen 15.00 Uhr wohlbehalten in Waldeck an, wurden von den
Herbergseltern freundlich empfangen und durften nach dem Beziehen der Zimmer und
Betten den schönen Blick auf den Edersee genießen und uns bei Kuchen und Saft
erst einmal stärken.
Den
Nachmittag verbrachten wir dann auf einem sehr abwechslungsreichen
Abenteuerspielplatz, der allen Kindern sichtlich viel Freude machte.
Die Bilder lassen sich anklicken. Die großformatigen Bilder können mit Hilfe der rechten Maustaste auf die Festplatte kopiert und dann ausgedruckt werden.
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