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Das neue Zeugnisformular Viele Konferenzen, viele Diskussionen und Überlegungen haben dazu geführt, dass wir von der alten Form der Zeugnisse abgekommen sind: Das neue Formular enthält zahlreiche Hinweise zum Verhalten und zu den Lernbereichen, die bewertet wurden nach der Unterscheidung "in besonderem Maße - überwiegend - wechselnd und selten". Die neue Form bringt viele Vorteile, die hier kurz genannt werden sollen:
Bisher wurden sogenannte Berichtszeugnisse geschrieben. Diese bargen die Gefahr, dass sie von den Eltern nicht richtig interpretiert wurden. Wer beruflich mit Arbeitszeugnissen zu tun hat, der verstand unter Umständen Forumlierungen deutlich negativer als sie von der Lehrerin gemeint waren. Andere Eltern interpretierten zu positiv. Wir glauben, dass die neue Form eindeutiger die Einschätzung der Klassen- und Fachlehrer wiedergibt. Dass jede Einschätzung grundsätzlich subjektiv ist, bleibt davon natürlich unberührt. Für die Lehrerinnen und Lehrer bedeutet die neue Form eine nicht ganz unerhebliche Mehrarbeit, da die Beobachtungsgenauigkeit, die mit Hilfe eines sehr umfangreichen Beobachtungsbogens erfasst wird, deutlich gestiegen ist. Dies dient allerdings der Qualitätsverbesserung des Unterrichts; die Schülerinnen und Schüler können somit leichter individuell gefördert werden. |
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